...Jugendfeuerwehr Hollriede...

Die Chronik

                     Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Hollriede


Die jüngste Einheit der Stadt Westerstede. Johann Klaproth ( Opa Klaproth ) schaffte es durch seinen Idealismuß und Ehrgeiz 1950 viele Hollrieder Einwohner für die Feuerwehr zu begeistern. Er war seit 1925 Mitbegründer und aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hollwege und verfügte über ausreichende Feuerwehrkenntnisse. Somit war der Grundstein für eine Gründungsversammlung, die am 18.Januar1950 stattfand, gelegt.

Es trugen sich 21 Männer als freiwillige Feuerwehrmänner ein. Uniformen, Hakengurte, Mützen und sogar einige Löschgeräte wurden mit eigenen Mitteln finanziert. Von Spenden und Jagdpachtgeldern konnte sich die Freiwillige Feuerwehr 1952 eine Tragkraftspritze TS2 anschaffen. 1956 konnte eine Tragkraftspritze TS8 , die von der Berufsfeuerwehr Hannover/Stöcken benutzt wurde, als Geschenk in Empfang genommen werden.Da der "Hornbäser" der Feueralarm gab, nicht weit genug zu hören war, staubte Johann Klaproth für 15 DM Trinkgeld ab. Diese wurde auf einen 15m hohen Mast montiert.

Erst 1963 bekamen die Hollrieder ihr Löschfahrzeug LF16, das vom Zivilschutz zur Verfügung gestellt worden war. Das Fahrzeug und die Gerätschaften waren zu dieser Zeit in einer Garage des Fuhrunternehmers und Feuerwehrmann Schmerdtmann in einem Schuppen bei der Schule untergebracht. 

Aus Altersgründen trat Johann Klaproth 1969 als Ortsbrandmeister zurück. Sein Nachfolger wurde Georg Heyne. Er beantragte mit seinen Kameraden bei der Gemeinde Westerstede, die ja mittlerweile für den abwehrenden Brandschutz und die Hilfeleistung in ihrem Gebiet zuständig war, ein Gerätehaus.

Somit wurde 1971 das heutige Gerätehaus gebaut. Durch ein tragischen Unfall wurde unser LF16 durch ein LF8 ersetzt, daß von der Stadt Westerstede beschafft wurde. Rechtzeitig zur 40Jahr-Feier, wurde 1990 der Anbau an das Gerätehaus fertiggestellt. 

Der Löschbezirk der Hollrieder Feuerwehr umfaßt drei Orte: Hollriede, Moorburg und Ihausen mit einer Gesamtfläche von 16 Quadratkilometern. Im Ernstfall stehen zur Zeit 34 aktive Feuerwehrmänner zur Verfügung .



Samstag, 19. Mai 2012

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